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Was kostet eine Website? Preise ehrlich erklärt

Kurz gesagt

Eine Website kostet so viel, wie sie für Sie leisten soll. Als grobe Richtwerte: Ein Baukasten liegt bei etwa 10–40 € im Monat plus Ihrer eigenen Zeit, eine kleine Unternehmenswebsite vom Profi meist im unteren bis mittleren vierstelligen Bereich, größere Seiten mit Shop oder Buchung entsprechend darüber. Dazu kommen laufende Kosten für Domain, Hosting und Pflege.

Warum es keinen Einheitspreis gibt

Die Frage „Was kostet eine Website?“ ist ein bisschen wie „Was kostet ein Auto?“. Eine einfache Visitenkarten-Seite mit Kontaktdaten ist etwas völlig anderes als ein Auftritt mit zehn Unterseiten, Online-Reservierung, mehreren Sprachen und laufender Pflege. Entscheidend ist, welche Aufgabe die Website für Ihr Unternehmen erfüllen soll.

Die drei Wege und ihre Richtwerte

Baukasten (selbst gemacht)

Richtwert: ca. 10–40 € pro Monat plus Ihre eigene Zeit.
Passt, wenn Sie Zeit, Technikfreude und ein Gespür für Texte und Gestaltung mitbringen.

Freelancer

Richtwert: meist mittlerer drei- bis niedriger vierstelliger Bereich.
Passt, wenn Sie eine überschaubare Seite brauchen und Texte und Fotos selbst liefern.

Agentur

Richtwert: meist unterer bis mittlerer vierstelliger Bereich, mit Shop oder Buchung mehr.
Passt, wenn Sie Design, Texte, Technik, Google und Betreuung aus einer Hand möchten.

Die Spannen sind bewusst grob. Sie zeigen, in welcher Größenordnung Sie planen sollten, ersetzen aber kein konkretes Angebot.

Was den Preis bestimmt

  • Anzahl der Seiten: Startseite, Leistungen, Über uns, Kontakt – jede Unterseite braucht Inhalt und Gestaltung.
  • Texte: Schreiben Sie selbst oder sollen verkaufsstarke, suchmaschinenfreundliche Texte erstellt werden?
  • Fotos und Videos: Stockbilder, vorhandenes Material oder ein eigenes Shooting vor Ort.
  • Design: angepasste Vorlage oder ein eigenes, zu Ihrer Marke passendes Design.
  • Funktionen: Kontaktformular, Online-Reservierung, Terminbuchung, Speisekarte, Shop, mehrere Sprachen.
  • Sichtbarkeit: Google-Optimierung, Google-Unternehmensprofil, strukturierte Daten und Optimierung für KI-Suchen wie ChatGPT.
  • Rechtliches: Impressum, Datenschutzerklärung, Cookie-Hinweis.

Laufende Kosten nicht vergessen

Nach dem Start fallen jedes Jahr kleinere Beträge an. Planen Sie sie von Anfang an ein, dann gibt es keine Überraschungen:

  • Domain (Ihre Adresse im Netz): meist wenige Euro im Monat, oft mit E-Mail-Postfächern
  • Hosting (der Speicherplatz für die Seite): etwa 3–20 € im Monat
  • Pflege: Sicherheitsupdates, Backups und kleine Änderungen – selbst erledigt oder als monatliche Pauschale

Woran Sie ein faires Angebot erkennen

  • Es steht genau drin, welche Seiten, Funktionen und Leistungen enthalten sind.
  • Sie wissen, ob Texte, Fotos und Rechtstexte dabei sind oder von Ihnen kommen.
  • Die laufenden Kosten sind getrennt aufgeführt.
  • Sie erhalten nach dem Start die Zugänge zu Domain, Hosting und Website.
  • Google-Optimierung und mobile Darstellung sind kein Aufpreis, sondern Standard.

Billig kann teuer werden

Eine Website, die nicht gefunden wird, auf dem Handy schlecht aussieht oder keine Anfragen bringt, kostet Sie jeden Monat Kunden. Rechnen Sie deshalb andersherum: Wie viele neue Kunden oder Reservierungen braucht es, damit sich die Investition lohnt? Bei vielen lokalen Unternehmen sind das nur wenige Aufträge.

Häufige Fragen

Was kostet eine einfache Website für ein kleines Unternehmen?

Eine kleine Unternehmenswebsite mit einigen Unterseiten, eigenem Design, Kontaktformular und Grundoptimierung für Google liegt bei Profis meist im unteren bis mittleren vierstelligen Bereich. Der genaue Preis hängt davon ab, wie viele Seiten, Texte und Fotos gebraucht werden.

Welche laufenden Kosten hat eine Website?

Domain und E-Mail-Postfächer kosten meist wenige Euro im Monat, Hosting je nach Anbieter etwa 3–20 € monatlich. Wer Updates, Sicherheit und kleine Änderungen abgeben möchte, rechnet zusätzlich mit einer monatlichen Pflegepauschale.

Ist ein Baukasten günstiger als eine Agentur?

Auf den ersten Blick ja. Sie zahlen aber mit Ihrer eigenen Zeit für Texte, Bilder, Technik und Google-Optimierung. Bei einem Umzug lässt sich die Seite oft nicht mitnehmen. Für den Einstieg kann ein Baukasten reichen, für einen professionellen Auftritt lohnt sich meist eine individuelle Lösung.

Warum unterscheiden sich Angebote so stark?

Weil hinter dem gleichen Wort sehr unterschiedliche Leistungen stecken: eine Vorlage mit Platzhaltern oder ein eigenes Design, fertige Texte oder nur Technik, Google- und KI-Optimierung oder nicht, Rechtstexte, Schulung und Betreuung nach dem Start. Vergleichen Sie deshalb immer den Leistungsumfang, nicht nur den Preis.

Was kostet eine Website bei anklickbar?

Das hängt vom Umfang ab. Nach einem kurzen Gespräch erhalten Sie ein klares Festpreis-Angebot, in dem genau steht, was enthalten ist.

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